PLA: der präzise Allrounder
PLA (Polylactid) ist maßhaltig, verzugsarm und liefert die sauberste Oberfläche der drei Materialien. Für Anschauungsmodelle und Prototypen, bei denen es auf Optik und Passgenauigkeit ankommt, drucken wir fast immer PLA. Die Schwäche kennt jeder, der mal ein PLA-Teil im Sommer im Auto liegen ließ: Ab etwa 55–60 °C wird es weich. In Maschinennähe hat es deshalb nichts verloren.
ABS: robust und hitzebeständig
ABS hält Dauertemperaturen bis etwa 90 °C aus und ist schlagzäh. Bohren, Schleifen und Kleben verträgt es problemlos. Der Haken: Beim Drucken neigt ABS zu Verzug, weshalb es bei uns nur in geschlossenen Bauräumen läuft. Wenn ein Ersatzteil an einer warmen Maschine sitzen soll, ist ABS trotzdem fast immer die erste Wahl.
PETG: der zähe Kompromiss
PETG lässt sich beinahe so einfach verarbeiten wie PLA, steckt aber Chemikalien und Witterung deutlich besser weg. Es ist zäher als PLA und bleibt bis rund 75 °C formstabil. Auch lebensmittelechte Varianten gibt es. Halterungen für draußen? Ein Behälter, der Reinigungsmittel abkriegt? Dann PETG.
Unsere Empfehlung nach Anwendung
Im Zweifel beraten wir kostenlos vor dem Angebot, mit Materialmustern in der Hand.
- ▸Anschauungsmodell, Designstudie → PLA
- ▸Ersatzteil an Maschine oder im Fahrzeug → ABS
- ▸Outdoor, Feuchtigkeit, Chemiekontakt → PETG
- ▸Dichtung, Puffer, flexibles Element → TPU
- ▸Feinste Details, glatte Sichtflächen → SLA-Resin
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Wir beraten kostenlos zu Material, Verfahren und Kosten – Angebot innerhalb von 24 Stunden.
