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Tipps· 6 min Lesezeit

Wie Sie 3D-Druck-Kosten um 30 % reduzieren

3D-Druck wird nach Materialverbrauch und Druckzeit abgerechnet. Wer sein Bauteil klug konstruiert, spart an beiden Stellschrauben. 30 % sind realistisch, ohne dass das Teil an Funktion verliert.

Wie Sie 3D-Druck-Kosten um 30 % reduzieren

Wandstärken statt Vollmaterial

Massive Bauteile sind selten nötig. Mit 2–3 mm Wandstärke und angepasster Fülldichte (dem sogenannten Infill) sinkt der Materialverbrauch drastisch, während die Festigkeit für die meisten Anwendungen reicht. Welches Infill zu Ihren Lastfällen passt, legen wir beim Angebot fest.

Stützstrukturen konstruktiv vermeiden

Überhänge über 45 Grad brauchen Stützmaterial. Das kostet dreifach: Material, Druckzeit und Nacharbeit beim Entfernen. Oft genügt es schon, das Bauteil anders zu orientieren oder eine Fase statt eines horizontalen Überhangs vorzusehen. Solche Hinweise geben wir bei der Datenprüfung, bevor irgendetwas gedruckt wird.

Stückzahlen bündeln

Unsere Rabattstaffel belohnt gebündelte Aufträge: ab 6 Stück 10 % günstiger, ab 21 Stück 15 %, ab 51 Stück 20 %. Wer seinen Bedarf über ein paar Wochen sammelt oder mit Kollegen zusammenlegt, zahlt spürbar weniger pro Teil. Die Qualität bleibt dieselbe.

Das richtige Verfahren wählen

SLA gilt als das feinere Verfahren, ist aber nicht für jedes Teil die bessere Wahl. Wenn Schichtlinien nicht stören, liefert FDM dasselbe Funktionsteil zum halben Preis. Umgekehrt spart SLA teure Nacharbeit, sobald glatte Oberflächen gefordert sind. Deshalb steht die Verfahrensempfehlung bei uns in jedem Angebot.

#Kosten#Optimierung#Design

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