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Technologie· 7 min Lesezeit

SLA vs. FDM: Welche Technologie für welchen Zweck?

FDM und SLA sind die beiden Arbeitspferde des professionellen 3D-Drucks — und sie könnten unterschiedlicher kaum sein. Die richtige Wahl spart Geld und Nacharbeit. Der direkte Vergleich aus unserer Fertigungspraxis.

SLA vs. FDM: Welche Technologie für welchen Zweck?

Wie die Verfahren arbeiten

FDM (Fused Deposition Modeling) extrudiert geschmolzenes Filament Schicht für Schicht — robust, günstig, großer Bauraum (bei uns 350 × 350 × 350 mm). SLA (Stereolithographie) härtet flüssiges Photopolymer-Harz punktgenau mit UV-Licht — feinste Details, glatte Oberflächen, kleinerer Bauraum (192 × 120 × 200 mm).

Genauigkeit und Oberfläche

SLA erreicht Toleranzen von ±0,05–0,1 mm und nahezu schichtfreie Oberflächen — ideal für Sichtteile, Feinmechanik und Passform-Muster. FDM liegt bei ±0,1–0,3 mm mit sichtbaren Schichtlinien, die sich bei Bedarf durch Schleifen und Lackieren veredeln lassen.

Oberflächenvergleich: FDM-Druck mit sichtbaren Schichtlinien neben glattem SLA-Druck

Festigkeit und Material

FDM-Teile aus ABS oder PETG sind mechanisch belastbar und temperaturbeständig — echte Funktionsteile. Standard-SLA-Resins sind spröder und altern unter UV-Licht; ihre Stärke ist die Präzision, nicht die Dauerbelastung.

Die Faustregel

Funktion → FDM, Präzision und Optik → SLA. Und oft ist die Kombination am stärksten: SLA-Designmuster für die Freigabe, FDM-Kleinserie für den Einsatz.

  • Belastbares Funktionsteil, Ersatzteil, Vorrichtung → FDM
  • Sichtteil, Feinmechanik, Verzahnung, Gehäusemuster → SLA
  • Transparentes Bauteil → SLA Clear Resin
  • Große Bauteile → FDM (5× größerer Bauraum)
#SLA#FDM#Technologie#Vergleich

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